21. November, 19 Uhr: Vorwärts in die Vergangenheit – Podiumsdiskussion

Ort: LOLA / Lohbrügger Landstr. 8 / 21031 Hamburg

Die immer weiter fortschreitende Rechtsentwicklung, wie sie auch in den Wahlen zum europäischen Parlament und den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen zum Ausdruck kam, hat die Veranstalter veranlasst, dieses Thema zu wählen. Die Morde des NSU und die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben gezeigt, dass hier keine Einzeltäter am Werk sind. Die Netzwerke reichen bis hinein in die Bundeswehr, die Polizei, den Staatsapparat. Der fortschreitende Abbau demokratischer Rechte und die Entwicklung hin zu autoritären und rechtsradikalen Positionen ist der Nährboden für Gewalt und Mord. Vieles erinnert an die politische Entwicklung Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre.

In einer moderierten Diskussionsrunde soll die Situation von damals und heute diskutiert und dazu beigetragen werden, dass dieser Prozess der politischen Entwicklung nach rechts nicht tatenlos hingenommen wird. Insbesondere junge Menschen sollen zum Widerstand ermutigt werden.

DiskussionsteilnehmerInnen werden sein:

Ilse Jacob, Tochter des Widerstandskämpfers Franz Jacob (Mitglied der Bästlein- Jacob- Abshagen- Gruppe, die in der Zeit von 1940-1945 in über 30 Hamburger Betrieben ca. 200 Antifaschisten organisiert hatten)

Felix Krebs, Aktivist im Hamburger Bündnis gegen Rechts

N.N., ein Vertreter der Antifa Altona Ost

Moderation: Michael Götze, Vorsitzender der DKP Hamburg

Eintritt frei

Veranstalter: Marxistische Abendschule (Masch) in Bergedorf

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