14. November, 19 Uhr: Widerstand im Nationalsozialismus in Bergedorf – Vortrag

Ort: SPD-Haus, Vierlandenstraße 27, 21029 Hamburg

Widerstandskämpfer der Bergedorfer Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) im Exil in Kopenhagen

Vortrag von Dr. Christel Oldenburg und Diskussion zu den Inhalten, Motiven und Aktionsformen von Bergedorfern und Bergedorferinnen, die in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus Widerstand gegen Nazis organisierten und leisteten.

Der Nationalsozialismus fiel nicht vom Himmel. Schon mit der Ausrufung der Weimarer Republik 1919 begann der Kampf um die Demokratie im Deutschen Reich. Bergedorf bildete da keine Ausnahme. Mit dem Erstarken der Nationalsozialisten Ende der 1920er Jahre formierten sich verschiedene politische Gruppierungen wie SPD, Kommunisten und Linkssozialisten, die gegen die Nazis kämpften. Doch ihr Kampf war nicht erfolgreich. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten gingen mutige Bergedorfer und Bergedorferinnen in den Widerstand. Einige bezahlten ihr Engagement mit dem Leben.

Heute erinnern Straßennamen in Bergedorf wie Ernst Henning, Friedrich Frank, Wilhelm Osterhold, Michael Pritzl und viele andere an ihr Wirken. Ihren Spuren wollen wir nachgehen und uns fragen, wie wir angesichts unserer Geschichte heute gegen Rechtsextremismus vorgehen müssen.

Moderation: Michael Schütze

Eintritt frei

Veranstalter: Inländerstammtisch der SPD Kreis Bergedorf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.