04. November, 17 Uhr: Einige waren Nachbarn – Ausstellungseröffnung

Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (im Gebäude der Hauptausstellung) / Jean-Dolidier-Weg 75 / 21039 Hamburg

Hans und Hilde Coppi waren im Widerstand gegen Hitler und wurden dafür 1942 und 1943 hingerichtet. Beim Tod des Vaters war Hans Coppi junior, der Referent, drei Wochen alt. Zum Jahrestag des Attentats 1944 auf Hitler hofft er, dass Menschen wie seine Eltern mehr Anerkennung bekommen.

Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle Adolf Hitlers und anderer nationalsozialistischer Führer ist unbestreitbar, aber sie waren von unzähligen anderen Personen abhängig. Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum nahmen einige mit größtem Eifer an der Verfolgung von Juden teil, während andere Mitläufer waren? Warum haben so wenige den Menschen, die zu Opfern gemacht wurden, geholfen?

Die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) fordert uns heraus, über die Motive und Zwänge nachzudenken, die die Entscheidungen und Verhaltensweisen der Menschen in Deutschland und dem von Deutschland dominierten Europa während des Holocaust beeinflussten. Wie reagierten Menschen auf die Not ihrer jüdischen KlassenkameradInnen, ArbeitskollegInnen, NachbarInnen, FreundInnen?

Eröffnung der Sonderausstellung, die bis Sonntag, den 12. Januar 2020 zu sehen sein wird,  durch Prof. Dr. Detlef Garbe (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Dr. Klaus Mueller (USHMM) und  Darion K. Akins (US-Generalkonsulat Hamburg; angefragt).

Eintritt frei

Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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