Grußwort der Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann

„Liebe Bergedorferinnen und Bergedorfer,

mit der Woche des Gedenkens stellt sich der Bezirk Bergedorf auch in diesem Jahr wieder gegen das Vergessen der Verbrechen der Nationalsozialisten. Wir alle stehen in der Verantwortung, aus den historischen Erfahrungen einen Auftrag in die Zukunft mitzunehmen.

Wir müssen dafür sorgen, dass die Erinnerung an das Geschehene auch dann noch aufrechterhalten wird, wenn die Zeitzeugen uns nicht mehr davon berichten können. In diesem Jahr haben wir mit Esther Bejarano eine starke Stimme gegen das Vergessen verloren. Es war ihr wichtig, über die Geschehnisse der Zeit des Nationalsozialismus zu berichten und zwar ganz persönlich. Sie wusste, dass wir den Schrecken fühlen müssen, um für die Zukunft gewappnet zu sein und uns dem Extremismus und der Menschenverachtung entgegen zu stellen.

Ich danke den Organisatorinnen und Organisatoren der Woche des Gedenkens, die mit vielen Ideen und Engagement genau dies wieder möglich gemacht haben. Und ich danke auch den Mitgliedern des Rathausbündnisses gegen Rechts für ihr Engagement und ihre Unterstützung dieser Veranstaltung. Wie meine Vorgänger möchte ich dieses Engagement mittragen und freue mich, dass sich im Bezirk Bergedorf mit diesem Bündnis in diesem Sinne Engagierte zusammengefunden haben.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anregende Veranstaltungen und einen guten Austausch. Gemeinsam kann erreicht werden, dass diese Verbrechen und das Unrecht nicht vergessen und nicht verharmlost werden, sondern dass aus diesen Erfahrungen eine starke Kraft gegen den menschenverachtenden Extremismus und für die Demokratie entsteht.

Cornelia Schmidt-Hoffmann

 Bezirksamtsleiterin Bergedorf

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